Lech Lecha – לֶךְ לְךָ

Reguläre Lesung:

Torah Portion: Genesis 12:1 – 17:27

Propheten: Jesaja 40:27 – 41:16

Evangelien: Johannes 8:51-58; Römer 4:1-25; Galater 4:21 – 5:1; Hebräer 11:8-10

Zusammenfassung:

Abram, Sarai und Lot sollen nach Gottes Aufforderung Haran verlassen und in das Land Kanaan reisen, was ca. 965 km von ihrem Heimatort Ur in Chaldäa entfernt lag [12:1-9]. Abrams Alter beträgt mittlerweile 75 Jahre. Bei ihrer Ankunft sind sie aufgrund einer lokalen Hungersnot gezwungen, weiter nach Ägypten zu ziehen, wo Abram seine Frau Sarai als seine Schwester ausgibt, um sein Leben zu retten [12:10-20]. Seine und Sarais Konfrontation mit dem Pharao wird detailliert beschrieben, woraufhin Abram vom Pharao materiell gesegnet wird. Abram und Sarah kehren anschließend nach Hause zurück. Abram und sein Neffe Lot trennen sich aufgrund kleiner Diskrepanzen. Lot wird gefangen genommen und Abram eilt zur erfolgreichen Rettung [13:1-14:24]. Damit gleicht er die Machtverhältnisse in Kanaan aus und wird von den anderen politischen Führern für seine militärische und moralische Stärke anerkannt, woraufhin die Begegnung mit Melki Tzedek (Schem) folgt. Gott verspricht Abram einen Überfluss an genetischen Kindern, so zahlreich wie der Sand am Meer und die Sterne des Himmels, doch die Ungeduld Sarais führt zu einer zukünftigen familiären Rivalität – Sarai weist Abram an, seine ägyptische Dienerin Hagar zu heiraten, die den Ismael im Jahr 2034 zur Welt bringt [16:1-16]. Nach der Geburt von Ismael wird Abrams Name in Abraham geändert, Sarais in Sarah. Gott schließt mit Abraham einen Bund. Das Zeichen dieses Bundes ist die Beschneidung eines männlichen Kindes am achten Tag nach der Geburt [17:1-27]. Im Jahr 2047 wird Abraham mit seinem ganzen männlichen Haushalt beschnitten.

Dieser Wochenabschnitt wird an folgenden Sabbaten gelesen:

16. Oktober 2021

05. November 2022

28. Oktober 2023

09. November 2024

01. November 2025

24. Oktober 2026

Studium zur Paraschah

Abrahams Stationen – Was bedeuten sie für dich?

Kommentare zur Paraschah

Der wahre Besitzer
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